Dienstag, 6. März 2012

Flying away

"Ach wär ich so leicht wie die Feder im Wind
Die der Sturm jagd über das Meer
Ja dann ginge mein Weg über Wellen und Flut
Und mein Lied trägt der Wind vor sich her
So weit fort..."

(Songtext "Feder im Wind" von Cuirina..so schön das Lied *-*)





Ich wünsche mir Leichtigkeit. Ich wünsche mir, dass all die Schwere endlich von mir weicht, all das was mich auf die Erde drückt, mich an die Erde bindet und verhindert dass ich frei sein und gehen kann...
Ich würde so gern in alle Richtungen des Himmels geweht werden, weniger werden und mich im Wind auflösen, weil immer weniger von mir übrig bleibt je weiter ich mich von mir selbst entferne...

Ich will einmal die schönen Dinge der Welt sehen, bevor ich endgültig weg bin. Übers Meer, in unbekannte Wellen und Geschichten tauchen, tausende Geheimnisse sehen, die der Menschheit noch heute ein Rätsel sind. Denn davon fühle ich mich auf seltsame Art und Weise verstanden. Wenn ich vor einem alten Gebäude stehe, Überreste einer alten Kultur, und niemand mehr weis zu was es genau gut ist. Es ist eben einfach da. Es ist ein Geheimnis und es ist unvollständig. Doch gerade das macht seinen Reiz und seine Schönheit aus. Diese seltsame Art von Schönheit, die sich mit dem Verfall und der vergangenen Zeit und Vergänglichkeit vermischt. Traurige Schönheit, die gerade durch ihre Traurigkeit irgendwie schön wirkt und von der man sich verstanden fühlt. Zumindest geht es mir so, da ich vom Wesen her gleich bin...




Ich bin einfach nur da. Es gibt keinen Sinn für meine Existenz. Ich existiere einfach nur. Genau wie eine Feder die vom Wind durch die Welt geweht wird, unfähig selbst noch jemanden zu tragen..

Ich will wie eine Feder vom Wind davongetragen werden, ich will und kann nicht bleiben, wo ich jetzt bin, kann aber auch nirgendwo anders wirklich hin..Es gibt eben einfach keinen Platz auf dieser Welt für mich. So fühle ich mich. Fehl am Platz. Da ohne wirklich da zu sein. Existent, das ja. Aber lebendig? Nein, schon lange nicht mehr..

Kommentare:

  1. mal ganz ehrlich, auch wenn man sich so fühlt ( ich fühl mich selber so) muss man versuchen den leuten denen man wichtig ist zu vertrauen... sie zu sehen. Auch wenn man es nicht so richtig kann. Dann hat man einen grund zu existieren. Ich kenne des. doch ich selber muss es noch versuchen. Abends wache ich auf wie früher und denke nur wieso verlässt ihr mich dann wenn ich euch vertraue. aber man muss
    lg Alisia

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  3. cuirina :)
    ich plane auch schon lange viele reisen
    wie z.b. mit der transsibirischen durch russland, durch die mongolei, nach china. soviel natur..
    oder nach südamerika..
    wir stehen im Türrahmen zwischen diesseits und jenseits

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