Samstag, 25. Februar 2012

Nothing left to say

~So much words in my life
Words of sorrow when I cry all night
Words of hope when I dream myself far away
Words of darkness whispering in my mind
when there is nothing left -
But they stay inside me
invisible, invincible
slowly killing me -

There are so much words inside me
but there is nothing left to be said~




Ich weis nicht weiter. Mir geht es mies. Ich bin irgendwo verloren. Aber ich kann mit niemandem darüber reden. Ich kann Menschen nicht vertrauen, nicht richtig, denn ich wurde zu oft einfach nur benutzt oder enttäuscht. Ich war niemals jemandem wirklich wichtig, der sich auch wirklich für mich und meine Probleme interessiert hätte,  jemand der auch wirklich das Mädchen gesehen hat das ich bin und mich so akzeptiert hat wie ich bin anstatt entweder die zu sehen die ich hätte sein sollen oder einfach nur jemandem mit dem man alles machen kann..

Ich bin wie ein verlorenes Herbstblatt, das vom Wind herumgewirbelt wurde, an Orte getragen wurde an die es niemals gehen wollte, Dinge gesehen hat die es niemals sehen sollte..
Ich bin verloren gegangen in der Welt, verloren gegangen in der Zeit und in mir selbst. Ich bin noch übrig, auch wenn der Herbst längst vergangen ist und alle anderen Blätter nicht mehr da. Alle anderen werden zu neuen grünen lebenden Blättern wenn der Frühling kommt, nur für mich bleibt es ewig Herbst, ich bin am Leben und bin trotzdem schon tot, ich werde durch Tausend Stürme geweht und bleibe hängen im klebrigen Netz, bin gefangen während der Wind an mir zerrt, doch ich komme nicht los..
Für jemanden wie mich gibt es keine Zukunft mehr. Ich lebe mit den Schatten der Vergangenheit, lebe nicht für das Morgen denn ich habe weder ein Ziel noch einen Sinn, ich gehe durch das Leben, abseits der Wege im tiefsten Schlamm, mit einem Tuch über den Augen sodass ich nicht einmal sehe in welche Richtung ich eigentlich stolpere..

Ich lebe mit dem Gestern, nicht für das Morgen und nicht richtig im Heute. 
Das kann man eigentlich nicht mehr richtig leben nennen. Ich lebe irgendwo zwischen dem Jetzt und dem Nirgendwo. Der größte Teil meiner Existenz verliert sich in der Dunkelheit, in zu vielen Gedanken die alle nirgendwo hin führen, in zu vielen Erinnerungen, Labyrinthen mit zu vielen Türen, unter einem Himmel mit zu vielen dicken dunklen Wolken, durch die kein Licht, nicht der Mond und nicht der dunkelste Stern bricht...

Wofür lebe ich eigentlich? - Für gar nichts.
Warum lebe ich?                - Das weis ich nicht, weil ich eben einfach da bin aber                                                                 das ist nicht meine Schuld.
Warum lebe ich noch?       - Weil ich eben einfach noch nicht gestorben bin..

Für jemanden wie mich, ein verlorenes Mädchen in der Dunkelheit, gibt es wohl einfach nichts mehr. Man könnte vielleicht sagen, dass das nicht fair ist, dass es manche Menschen gibt die ein besseres Leben haben und andere ein schlechteres, aber das werde ich nicht sagen. Es ist gar nichts fair im Leben. Das scheint einfach eine Grundvorraussetzung zu sein, dass es überhaupt Leben gibt auf der Welt.
Manche Menschen mögen so etwas als Schicksal bezeichnen, aber auch daran glaube ich nicht. Dass alles vorherbestimmt ist. Dass einem irgendwann etwas gutes passiert wenn man viel schlechtes erlebt hat, dass man sozusagen "belohnt" wird. Für mich ist das totaler Unsinn.
Wer Glück hat und wer nicht ist wenn überhaupt einfach nur Zufall. Meine Antwort darauf ist: so ist das Leben. 

Ich weis wirklich nicht mehr, was ich noch machen soll. Ich halte das alles einfach nicht aus. All die Worte in meinem Kopf, all die kreisenden Gedanken und die Gefühle die so weh tun und das Atmen so schwer machen. Alles in mir drin, alles fest verschlossen hinter einer hohen Tür in mir eingesperrt, es kann einfach nicht hinaus weil ich es nicht schaffe darüber zu reden, und es kann niemand hineinsehen, weil das niemand will und es auch keinen Schlüssel mehr gibt, das ist nur eines der vielen Dinge die verloren gegangen sind...

So viele Worte, so vieles in mir...so viele Tränen ich weine so viel in den letzten Tagen...und dennoch gibt es einfach nichts mehr zu sagen.


Kommentare:

  1. Seelenschwester <3 ich kann dich so gut verstehen. Mir geht es genauso und du hast es wunderschön ausgedrückt. Ich könnte den ganzen Tag weinen und zittern, weil das Leben aus spitzen Dornen besteht, die so furchtbar wehtun.

    Aber ein Satz stimmt nicht. Nämlich der, dass du niemals jemandem wichtig warst. Du bist mir wichtig, du bist mir so sehr wichtig. Ich wünschte ich könnte dich trösten, ich wünschte ich könnte so lange deine Tränen trocknen, bis zu mir erzählen kannst, was dir passiert ist, bis du es erzählen kannst damit du es nicht mehr alleine aushalten musst. Denn ich bin sicher zusammen könnten wir es aushalten. Ich hoffe du kannst mir irgendwann vertrauen, denn es ist sicher, dass ich dich weder benutzen noch verlieren will und dass du mir sehr viel bedeutest. <3
    Ich hab dich lieb :*

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  3. Danke, dass ich dich so lieb haben kann <3

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  4. Das ist doch natürlich, du bist meine Seelenschwester. Schwestern lässt man nicht alleine, niemals. Wenn du mir irgendwann eine der Sachen die dir passiert sind schreiben willst, ich werde da sein und zuhören, okay? <3

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